Besuchen Sie einen der interessantesten Stadtteile von Hannover mit einer Siedlung von HĂ€usern mit "Ăko-DĂ€chern", einem jĂŒdischen Friedhof und der Gelegenheit fĂŒr herrliche WaldspaziergĂ€nge.
Sehen Sie sich zunĂ€chst eine ĂŒberschaubare ruhige Gegend von Bothfeld an, die Bothfelder Grasdachsiedlung. Diese kleine Siedlung mit 69 HĂ€usern wurde zwischen 1983 und 1985 errichtet. Damals galt es als visionĂ€res umweltfreundliches Bauprojekt, das seiner Zeit voraus war. Spazieren Sie an den bunten HolzhĂ€usern und ĂŒppigen GĂ€rten entlang, die die grasbedeckten DĂ€cher zu einer urbanen Oase machen.
Deutlich Ă€lter ist die hĂŒbsche St.-Nicolai-Kirche. Nehmen Sie sich Zeit, um die unterschiedlichen Ă€uĂeren Aspekte des Ă€ltesten GebĂ€udes Bothfelds anzusehen. Der Ă€lteste Teil ist der aus dem 14. Jahrhundert stammende Turm, der aus Raseneisenstein erbaut wurde. Er ist 35 Meter hoch. Das Kirchenschiff, der Hauptteil der Kirche, wurden um 1911 umgebaut und erhielten ein schönes Interieur im Jugendstil.
Fahren Sie in die Burgwedeler StraĂe und suchen Sie nach dem JĂŒdischen Friedhof Bothfeld. Die ursprĂŒngliche Trauerhalle aus dem Jahr 1924 wurde in den spĂ€ten 1930er-Jahren wĂ€hrend der Pogromnacht zerstört, 1960 jedoch erneut erbaut. Bemerkenswert ist das hohe, bogenförmige Design der Trauerhalle. Beachten Sie, wie sich ihre Form in den Torbögen zum Friedhof hin widerspiegelt.
Weiter nördlich in der Burgwedeler StraĂe finden Sie den Stadtteilfriedhof Bothfeld, der sehr belaubt ist und an ein Seeufer grenzt. Benno Ohnesorg wurde 1967 hier begraben, nachdem er wĂ€hrend der Studentenbewegung von der Polizei erschossen worden war.
GegenĂŒber dem Friedhof finden Sie GroĂe Heide, ein groĂes Waldgebiet, das sich ideal fĂŒr einen Waldspaziergang eignet. Im Sommer können Sie den Schatten genieĂen, den die BĂ€ume bieten, wĂ€hrend Sie sich im Herbst an den bunten BlĂ€ttern auf dem Boden erfreuen können.
Der Bothfelder Anger ist die historische Parklandschaft im Herzen des Vorortes.
Als ruhiger und bescheidener Vorort schafft Bothfeld es, alle Besucher mit faszinierenden versteckten Orten zu ĂŒberraschen, zeigt aber auch ein StĂŒck Alltag in Hannover.


























