Wir haben im Casa Maria zwei sehr schöne und erholsame Wochen verbracht.
Maria und Johannes sind ausgesprochen nette, herzliche Gastgeber. Man fühlt sich bei ihnen nicht als Tourist, sondern viel eher als Gast bei guten Freunden.
Wir waren schon an vielen schönen Orten in der Welt. Aber hier haben wir einen richtigen Sehnsuchtsort gefunden.
Das Haus und der Garten haben einen reizvollen Charme, es ist ein Ort, an dem man in die Stille hören kann, an dem man gerne verweilt und nichts vermisst, weil man einfach nur glücklich ist. Es sei denn, man ist fernsehsüchtig, denn der Fernseher fehlt (glücklicherweise!) im Haus. Dafür kann man aber dem Singen der Vögel lauschen, was wir sehr genossen haben. Und überhaupt die grandiose Natur um Lanzo: Bergtäler im Westen, zwischen Drei- und Viertausendern, überall rauschende Flüsse und Wasserfälle, einsame Dörfer und der Duft von Heu in der Luft. Im Süden und Osten eine liebliche Hügellandschaft mit verträumten Ortschaften und Weinbergen. Dann noch Turin: Eine wunderbare Stadt voller Leben und Kultur, einer ausgezeichneten Gastronomie, hervorragend Weine und viele freundliche, unkomplizierte Menschen. Das Piemont ist seltsamerweise immer noch eine vom Massentourismus vergessene Gegend und ist gerade deshalb so interessant.
Für all das zu entdecken ist Casa Maria der ideale Ausgangsort. Wer jedoch im Urlaub nur rund um das Haus Wandern möchte, ist hier ebenfalls bestens aufgehoben.
Wir wünschen Maria und Johannes alles Gute für die Zukunft und weiterhin auch viel Erfolg in der künstlerischen Arbeit von Johannes. Wir werden gerne wiederkommen, an diesen schönen Ort. Ganz sicher waren wir nicht das letzte mal im Piemont!