Die bedeutendsten SehenswĂŒrdigkeiten von Wolgograd konzentrieren sich auf dem Mamajew Kurgan, einem markanten HĂŒgel, der bereits unter der Herrschaft der Tataren hart umkĂ€mpft wurde. Im Zweiten Weltkrieg nahmen hier deutsche wie sowjetische Truppen ihre Stellung ein. Heute erinnert die Statue Mutter Heimat, an die Geschehnisse der Schlacht um Stalingrad. Bei dem Denkmal handelt es sich um die höchste frei stehende Statue in Europa.
Direkt neben der Mutter-Heimat-Statue befindet sich das Denkmal an den GroĂen VaterlĂ€ndischen Krieg mit dem Panoramamuseum. Hier werden die wichtigsten Szenen des Kampfes anhand von groĂen Panoramabildern nachgestellt. Die Anlage verfĂŒgt darĂŒber hinaus ĂŒber eine Ewige Flamme, die als modernes Heiligtum im sĂŒdlichen Zentralrussland gilt und von jedem Besucher auf einer StĂ€dtereise besucht werden sollte.
Bei einem Kurzurlaub in Wolgograd ist auch ein Besuch der Staatlichen UniversitĂ€t lohnenswert, die zu den wichtigsten Bildungseinrichtungen Russlands gehört. Das GebĂ€ude wurde im Zweiten Weltkrieg komplett zerstört und anschlieĂend im Stil des stalinistischen Neoklassizismus wieder aufgebaut.
Kriegsgeschichte erleben Sie auf Ihrem Kurztrip hautnah bei einem Besuch des Hauses des Feldwebels Jakow Fedotowitsch Pawlow. Die zerschossenen Fenster und das eingestĂŒrzte Dach der Ruine erwecken einen sehr lebendigen Eindruck vom langwierigen HĂ€userkampf um das damalige Stalingrad. Heute steht das GebĂ€ude unter besonderem Denkmalschutz.
Keine Reise nach Wolgograd darf ohne einen Spaziergang entlang von Russlands mĂ€chtigstem Strom enden. Die Stadt schlĂ€ngelt sich ĂŒber Kilometer hinweg am Flussufer der Wolga entlang und endet erst im Viertel Traktorozavodskij, von wo aus Sie die unfassbare GröĂe des GewĂ€ssers bewundern können. SĂŒdöstlich von Wolgograd beginnt das weitverzweigte Sumpfland. Auf gefĂŒhrten Touren finden Sie hier beim Angeln, Datschabesuchen und russischer Sauna reichlich Abwechslung im Rahmen einer StĂ€dtereise nach Wolgograd.
Die Wolga bildet auch fĂŒr die Energieversorgung der Region einen wichtigen Faktor. 1951 nahm das groĂe Wasserkraftwerk der Stadt seine Arbeit auf und produziert allein mit dem durchflieĂenden Wasser mehr Strom als ein deutsches AKW. Vom Damm des Wasserkraftwerks aus staut sich das Wolgawasser zu einem riesigen See, der von Einheimischen wie Besuchern gerne zum Baden, Rudern und Sporttreiben im Allgemeinen genutzt wird.





