Bei einer Reise ins schnell wachsende Santo Domingo sehen Sie Kolonialarchitektur und moderne Kunst und können sich an der von Restaurants und CafĂ©s gesĂ€umten Uferpromenade treiben lassen. Die Ă€lteste Stadt in der Karibik kann mit einer turbulenten Geschichte aufwarten. Seit ihrer GrĂŒndung durch den Bruder von Christoph Kolumbus im Jahr 1498 wurde sie von Piraten und Sklaven ĂŒberfallen und einst herrschte ein Diktator ĂŒber diese Stadt. Die koloniale Architektur legt heute Zeugnis ĂŒber die geschichtlich reiche Vergangenheit ab. Aber mit seiner aufstrebenden Kulturszene hat Santo Domingo den Blick ganz klar in die Zukunft gerichtet.
Bei einem Kurztrip nach Santo Domingo empfiehlt sich ein morgendlicher Besuch des ElMalecón. An dieser beliebten Uferpromenade wimmelt es nur so vor Restaurants, Cafés und Parks. Von den Tischen im Freien kann man beim Espresso hervorragend Passanten beobachten.
In der NÀhe des Hafens von Santo Domingo befindet sich das zum UNESCO-Welterbe gehörende Kolonialviertel. Hier stehen die wichtigsten historischen GebÀude der Stadt wie z. B. der Alcåzar de Colón, in dem einst der Entdecker Diego Kolumbus lebte. Der schattige Parque Colon lÀdt zu einer Ruhepause ein, bevor Sie weiterziehen zum Panteón Nacional mit seiner neoklassizistischen Fassade. Besuchen Sie bei Ihrer Reise auch die Fortaleza Ozama die einst zum Schutz der Stadt vor Piraten diente. Von ihrem Balkon aus hat man einen hervorragenden Panoramablick auf die Stadt.
Wenn man vom Kolonialviertel in westlicher Richtung weiterspaziert, kann man rund um die Plaza de la Cultura zauberhafte Wohnviertel und Museen entdecken. Direkt daneben kann man sich in der Biblioteca Nacional in historische BĂŒcher vertiefen. Wenn einem der Sinn nach Tanz, Oper oder Theater steht â all das ist im Teatro Nacional geboten.
Im nur wenige Schritte entfernten Museo de Arte Moderno kann man sich in wechselnden Ausstellungen die besten Werke neuer dominikanischen KĂŒnstler ansehen. Ăber das prĂ€kolumbianische Leben der eingeborenen Tainos auf der Insel Hispaniola kann man sich im Museu del Hombre Dominicano informieren. Der Palacio de Bellas Artes beeindruckt mit seiner in hellen Farbtönen gehaltenen, imposante Fassade, die von SĂ€ulen und HalbsĂ€ulen unterbrochen ist.
Abends kehren Sie wieder zur Uferpromenade El MalecĂłn zurĂŒck und suchen sich in einem Restaurant einen schönen Terassenplatz an der belebten Avenida George Washington aus. Hier hören Sie besonders zur Karnevalszeit, wenn die Partys auf Hochtouren laufen, Karaoke, Salsa und die Merengue-Beats der StraĂenmusiker.
Die Stadt befindet sich an der SĂŒdkĂŒste der Dominikanischen Republik und verfĂŒgt ĂŒber einen einen internationalen Flughafen. Man kommt also gut mit dem Flugzeug nach Santo Domingo. In der Stadt selbst bewegen Sie sich sich am besten mit Bussen, Taxis und "PĂșblicos" (privaten Kleinbussen) fort.































