Das Haus der Besitzerin Aina ist wie beschrieben ausgestattet, war sehr sauber und bietet grundsätzlich alles, was man für einen Familienurlaub dort braucht. Anfang Mai können die Nächte und Morgende noch etwas kalt sein. Dafür gibt es eine elektrische Klimaanlage, mit der man den Eingangs- und Wohnbereich kurzzeitig heizen kann. Aina eine offene, gastfreundliche, umweltbewusste und sparsame Person und das vermittelt sie auch ihren Gästen. Als wir ankamen, hatte sie für uns kleine regionale Gebäckteile besorgt sowie Obst und Gemüse und regionale Spezialitäten wie Cafe oder sehr leckere Feigenmarmelade. Aina bewohnt ihr Haus im Hochsommer selbst für mehrere Wochen und im Winter an den Wochenenden. Dementsprechend gibt es private Gegenstände und Zimmer von ihr und das Haus ist normalerweise in einem gepflegten Zustand.
Eines der Highlights des Hauses ist sicher der Wintergarten mit der Außenküche, indem wir uns viel und gerne aufgehalten haben. Aber auch die Veranda mit den schönen Blumenbeeten rund ums Haus laden ein, dort Zeit im Schatten zu verbringen. Auch die Hängematte, wenn grade vorhanden, hängt im Schatten eines Baumes. Bei Hitze kann man sich sehr gut im kühlen Haus aufhalten.
Die Waschmaschine und einige der Wäscheleinen befinden sich in der Garage des Hauses. Hier gibt es alle möglichen Werkzeuge, Strandutensilien und Fahrräder zur freien Verfügung. Leider konnten wir die Räder trotz Kindersitz für unseren fast einjährigen Sohn nicht nutzen, weil sie zum Zeitpunkt unseres Besuches nicht fahrtüchtig waren, was Aina aber mit einer sehr großzügigen Geste einer Restauranteinladung kompensiert hat.
Es war angesichts der Räder gut, dass wir einen Mietwagen hatten, mit dem man in 15 Minuten in Campos bei verschiedensten Supermärkten sein kann.
Für kleinere Einkäufe gehen auch die deutlich teureren Tiendas im Ort. Sa Ràpita ist ein kleiner, ruhiger Ort, wenn nicht gerade die Nachbarn für Baulärm sorgen.
Die Strandpromenade bietet einige Restaurants und der Naturstrand ist flach und gut für Familien geeignet. Temporär kann es an den Stränden der Region zu Seegrasanschwemmungen kommen.
Aina war immer zu erreichen bei Fragen und Problemen und hat immer zeitnah nach Lösungen gesucht. Sie selbst wohnt in Palma und kann in ungefähr einer halben Stunde vor Ort sein. Wir haben problemlos auf Spanisch miteinander kommuniziert.
Wenn man wie wir die ruhige Lage und das kleine Örtchen schätzt, kann man das Haus und seine Vermieterin durchaus empfehlen