Von Sophie, unserer Vermieterin, freundlich willkommen geheißen und mit vielen konkreten Tipps und Hilfen während des dreiwöchigen Urlaubs unterstützt, genossen wir die Zeit im modern eingerichteten, abseits der Straße gelegenen Domizil, um einerseits u entspannen, draußen auf der Terrasse zu speisen, zu lesen oder abends Fernseh zu gucken und andererseits immer wieder aufzubrechen, um morgens mit dem Rad durch die Ausläufer des Baskenlandes zu fahren, vormittags in den den Hügeln und Bergen der näheren und weiteren Umgebung zu wanderns, nachmittags und abends an den unterschiedlichen Orten im Atlantik zu baden, mal mit mehr, mal mit weniger Wellen, je nach Gusto und Witterung. Das auffallend grüne Baskenland überraschte uns durch seine eigene Kultur und Prägung, beiderseits der französich-spanischen Grenze, die sich ganz in der Nähe befindet. Ausflüge nach Hondarribia, San Sebastian oder sogar nach Bilbao (Guggenheim Museum), waren ebenso interessant wie solche nach Biarritz, Bayonne oder sogar in die zentralen Pyrenäen (besser den Umweg über die Autobahn nehmen als über Land fahren). Unvergesslich werden die Wanderungen unter den Geiern (bis zu 18 auf einmal) bleiben, die schon an den ersten Hügeln uns begrüßten. Auch wenn es am Strand von St. Jean de Luz lebhaft war, fand sich doch immer genug Platz, um die Badetücher auszzubreiten, zu sonnen oder eben im Meer zu baden und zu schwimmen. Die geschützte Bucht ermutigte zu ersten Versuchen beim Stand-up-Paddeln. Die baskische Küche ist vielfältig und bietet sowohl für Fleischesser (Bayonner Schinken) als auch für Vegetarier (route du frommage, viel frisches Obst und Gemüse) genug Anregungen. Für unsere Verhältnisse haben wir kaum kulturelle Veranstaltungen besucht, obwohl die Angebote in den Sommermonaten zahlreich sind und interessant erschienen. Wir haben es vorgezogen, möglichst viel zu entspannen bzw uns darußen an der frischen Luft zu bewegen, die in den drei Wochen zwischen 17 und 34 Grad schwankte. Der Atlantik lockte mit überraschend warmen 25 Grad.