Der Lahemaa-Nationalpark liegt etwa eine Autostunde östlich von Tallinn. Er ist der älteste Nationalpark Estlands und eine der abwechslungsreichsten Landschaften des Landes - Urwälder, kleine Flüsse, Gutshöfe, Fischerdörfer an der Küste und offene Moore, alles an einem Tag.
Der erste Halt ist der Jägala-Wasserfall auf dem Weg aus Tallinn heraus. Er ist der breiteste natürliche Wasserfall in Estland und sieht zu jeder Jahreszeit anders aus - im Frühling fließt er voll, im Sommer ist er niedrig und breit und im Winter ist er teilweise gefroren.
Von dort aus geht es weiter nach Lahemaa zu einer Wanderung durch das Viru-Moor. Das Moor ist eine Feuchtgebietslandschaft mit Moosen, Tümpeln und Holzstegen. Dein Guide erklärt dir die Ökologie und die alten estnischen Glaubensvorstellungen und Volksgeschichten, die mit den Mooren verbunden sind.
Nach der Moorwanderung gibt es eine Mittagspause in einer örtlichen Taverne. Estnisches Essen auf dem Bauernhof ist auf eigene Kosten erhältlich - das Mittagessen ist nicht im Tourpreis enthalten.
Der Nachmittag führt dich zu einem der historischen Gutshöfe - Sagadi oder Palmse. Diese Gutshöfe wurden jahrhundertelang von baltischen deutschen Landbesitzern gebaut und betrieben und spiegeln eine ganz andere Seite der estnischen Geschichte wider. Beide bieten Ausstellungen über das Landleben und die Naturgeschichte der Region. Der Eintritt zum Herrenhaus ist nicht im regulären Tourpreis enthalten.
Der letzte Halt ist ein traditionelles Fischerdorf an der Nordküste - je nach Jahreszeit entweder Altja oder Käsmu. Holzhäuser, Meerblick und eine Lebensweise, die seit Generationen weitgehend gleich geblieben ist.
Die Reihenfolge der Stopps kann je nach Jahreszeit und Gruppe variieren.