Im Leezodrom bist du nicht nur Zuschauer: Du wirst selbst Teil der Geschichte:
Drei Erlebnisräume – eine Reise durch die Zeit
Dein Erlebnis im Leezodrom verbindet drei Erzählräume zu einer durchgängigen, immersiven Reise durch die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft von Münster.
Es beginnt mit einem stimmungsvollen Film, der dich mitten ins Hier und Jetzt entführt. Es zeigt zentrale Orte, Themen und Perspektiven der Stadt Münster: städtische Gesellschaft, Architektur, Mobilität und Stadtleben. Man bekommt ein Gefühl für die Identität der Stadt und die Themen, die sie heute beschäftigen.
Anschließend tauchst du in eine Ausstellung ein, die dich durch fünf ausgewählte Epochen der Stadtgeschichte führt. Hier triffst du auf fiktive Figuren, die für ihre jeweilige Epoche repräsentativ sind. Ihr werdet die Lebensrealitäten dieser Menschen kennenlernen, mehr über ihre Herausforderungen, Hoffnungen und Perspektiven erfahren – und sie später auf der virtuellen Fahrt wieder treffen.
Das Highlight ist schließlich die VR-Radtour: eine fesselnde Reise durch die Geschichte Münsters, begleitet von individuellen Stimmen aus fünf Epochen. Vom Leezodrom am Syndikatplatz aus fährst du durch digital rekonstruierte Straßen, tauchst in historische Stimmungen ein und erlebst die Stadt so intensiv, als wärst du selbst vor Ort.
Fünf Epochen – fünf Perspektiven
1895 – Das alte Münster
Du fährst durch das kaiserliche Münster Ende des 19. Jahrhunderts. Neben dir fährt ein Hausmeister, der stolz auf seinem neuen Hochrad durch die Stadt radelt. Das Fahrrad steht für technischen Fortschritt, Status und neue Möglichkeiten – und du erlebst eine Stadt im Wandel zwischen Tradition und Moderne.
1925 – Eine Stadt im Umbruch
In den „Roaring Twenties“ bewegst du dich durch eine Stadt, die von Optimismus geprägt ist. Eine unabhängige junge Frau begleitet dich und nutzt das Fahrrad als Symbol der Emanzipation. Du erlebst die Weimarer Republik aus einer neuen, selbstbewussten Perspektive – geprägt von Freiheit, Wandel und gesellschaftlichen Umbrüchen.
1945 – Die Stadt in Trümmern
Nach dem Zweiten Weltkrieg sind große Teile von Münster zerstört. Ein Überlebender führt dich durch das Münster der Nachkriegszeit und erzählt dir von Verlust, Hoffnung und Neuanfängen. In dieser Zeit wird das Fahrrad zu einem unverzichtbaren Mittel zum Überleben – praktisch, leise und überall einsetzbar.
1968 – Eine Stadt für das Auto?
Du erlebst Münster in einer Zeit des Wandels. Ein junger Mensch auf seinem Bonanza-Fahrrad schlängelt sich durch das Verkehrschaos, den zunehmenden Autoverkehr und neue soziale Konflikte. Die Frage ist: Wem gehört die Stadt – den Autos oder den Menschen?
2045 – Ein Blick in die Zukunft
Am Ende der Tour wirfst du einen Blick in die Zukunft. Wie könnte Münster im Jahr 2045 aussehen? Welche Visionen von Mobilität, Stadtgestaltung und städtischem Leben könnten Wirklichkeit werden? Die Zukunft ist offen – und du bist eingeladen, sie mitzugestalten.