Der Masaya Volcano National Park erstreckt sich über eine Fläche von 54 km² und umfasst zwei Vulkane und fünf Krater. Die Vulkane sind mehrmals in der Geschichte ausgebrochen und wurden sowohl von den Ureinwohnern als auch von den spanischen Eroberern gefürchtet. Die Spanier tauften den aktiven Vulkan „La Boca del Infierno“ oder „Der Mund der Hölle“. Sie platzierten im 16. Jahrhundert ein Kreuz „La Cruz de Bobadilla“ (benannt nach Pater Francisco Bobadilla) auf der Kraterlippe, um den Teufel auszutreiben.