Feuer. Wasser. Schönheit. Dunkelheit.
Wenn die Liebe verloren geht, was bleibt dann zurück?
Cio-Cio-San ist eine Frau, die von einem größeren Leben träumt. Pinkerton ist ein Mann, der nur einen Schmetterling sieht, etwas, das er einfangen und behalten kann. Seine gefühllose Verfolgung führt zu einer großen Tragödie.
Puccinis ewig beliebte Madama Butterfly ist ein zutiefst bewegendes Erlebnis. Die sehnsüchtige Partitur erhebt sich in unglaubliche Höhen (Cio-Cio-Sans schillerndes “Un bel di”) und bietet Momente der exquisiten Stille (der “Humming Chorus”).
Die preisgekrönte Produktion von Moffatt Oxenbould ist zeitlos. Winzige Kerzen schimmern zwischen schwimmenden Blumen in einem echten Graben auf der Bühne. Schiebetafeln aus Papier enthüllen und verbergen die Geheimnisse, die jeder für sich behält. Die prächtigen, farbenfrohen Kostüme sind von der traditionellen japanischen Kleidung inspiriert. Es ist eine ruhige, atemberaubende Kulisse für die sich entfaltenden emotionalen Turbulenzen.
Außergewöhnliche Sängerinnen und Sänger holen unter der Leitung der Dirigenten Andrea Battistoni und Erina Yashima jedes Quäntchen Emotion aus der leidenschaftlichen Partitur heraus. Vier aufstrebende internationale Stars geben ihr Debüt in Australien. Die Sopranistinnen Guanqun Yu und Vittoria Yeo sind in ganz Europa und Amerika aufgetreten und teilen sich nun die Rolle der Cio-Cio-San im Sydney Opera House mit dem australischen Star Olivia Cranwell. Der an der Scala ausgebildete Tenor Oreste Cosimo und der vielseitige junge amerikanische Tenor Robert Watson singen die Rolle des Pinkerton.
Diese Inszenierung einer Oper, die man gesehen haben muss (auf vielfachen Wunsch), mit Sängerinnen und Sängern, die man gesehen haben muss - eine Aufführung, die du nie vergessen wirst.