Nachdem du von deinem Hotel abgeholt wurdest, wartet das Abenteuer auf dich:
Du steigst in ein kleines, offenes Geländewagen ein, vor dir liegen die Taurusberge in der Nähe von Alanya.
Zuerst fährst du auf breiten, holprigen Schotterstraßen. Der Buggy rüttelt, kleine Steine fliegen zur Seite, und der Wind peitscht dir ins Gesicht. Man merkt schnell: Das Fahren ist einfach, aber das Gelände sorgt für Spannung – jedes Schlagloch, jede Unebenheit lässt den Buggy hüpfen. Rechts und links dichte Kiefernwälder, mit Blick auf Alanya weit unten und dazwischen das Meer als blauer Streifen am Horizont.
Dann wird es enger: Ein schmaler Pfad schlängelt sich den Hang hinauf, eine Haarnadelkurve nach der anderen. Vor dir siehst du die Staubwolke des Buggys, der vor dir fährt; hinter dir hörst du das Dröhnen der anderen Motoren. Du fährst durch enge Kurven und spürst, wie die Reifen kurz durchdrehen, während der Weg steiler wird. An manchen Stellen fährst du dicht an Felsen vorbei, an anderen öffnet sich plötzlich der Blick – auf tiefe Täler, grüne Hänge und kleine Bergdörfer in der Ferne. Oben angekommen, eine kurze Pause: Motor aus, Stille. Nur das Knistern der abkühlenden Motoren und ein Bach irgendwo in der Nähe. Du steigst aus, deine Klamotten sind voller Staub, du bist verschwitzt und grinst über das ganze Gesicht. Zeit für ein paar Fotos mit den Buggys vor der Bergkulisse, einen Schluck Wasser, einen Scherz mit den anderen Fahrern – und dann geht’s weiter. Jetzt kommt das Beste: das Flussbett. Der Guide winkt, gibt das Zeichen, und ihr rollt nacheinander ins seichte Wasser. Zuerst spritzt es nur leicht gegen die Reifen, dann wird der Boden uneben, mit Steinen unter Wasser und kleinen Vertiefungen. Du trittst aufs Gaspedal, das Wasser spritzt über die Motorhaube, kalte Tropfen treffen dein Gesicht. An manchen Stellen ist der Boden richtig matschig – wenn du den Buggy loslässt, spürst du, wie er kurz wegrutscht. Gelächter und Jubel von überall her, das Wasser, der Schlamm, der Lärm der Motoren – ein echtes Abenteuergefühl. Zwischendurch fährst du durch Pfützen und schlammige Stellen im Wald, der Boden ist weich, der Buggy hinterlässt Spuren. Manchmal muss man das Lenkrad fester umklammern, wenn eine seitliche Neigung oder eine tiefe Rille auftaucht. Genau das macht es so reizvoll: Es ist nicht gefährlich, aber man hat das Gefühl, wirklich abseits der ausgetretenen Pfade zu sein – fernab von Straßen, Hotels und Liegestühlen. Schließlich führt der Weg wieder bergab. Die Luft wird wärmer, der Staub klebt dir im Gesicht, aber du bist ganz im Hier und Jetzt: beschleunigen, lenken, ausweichen, lachen. Erst wenn du wieder an der Basisstation ankommst und die Motoren ausgehen, wird dir klar, wie laut es gerade war. Du steigst aus, siehst, dass deine Hände voller Dreck sind, dass deine Brille dreckig ist – und genau das zeigt dir, wie viel Spaß du gerade hattest.
Eine Buggy-Safari in den Bergen von Alanya ist genau diese Mischung aus Adrenalin, Natur, Wasser und Schlamm: nicht kompliziert, aber intensiv; nicht gefährlich, aber aufregend – und am Ende hast du das Gefühl, ein kleines Abenteuer mitten im Taurusgebirge erlebt zu haben.